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Der ungebetene Gast – über Fußpilzvermeidung

Wer ihn einmal hat, wird ihn nur schwer wieder los. Deshalb hier acht vorbeugende Ratschläge, die zu eisernen Grundregeln werden sollten.

 

1. Übertriebene Reinlichkeit schadet dem natürlichen Säureschutzmantel Ihrer Haut. Vermeiden Sie deshalb zu häufiges Waschen und entfernen Sie nach dem Abseifen der Füße die Laugenreste mit frischem Wasser.

 

2. Öfters duschen ist immer hygienischer als ein Vollbad.

 

3. Längere Seifenbäder verderben den ph-Wert der Hautoberfläche, die Haut quillt auf, sie wird spröde, trocken und rissig. Deshalb lieber Wechselfußbäder nehmen!

 

4. Beim Fußwaschen ist zu beachten: Die Zehenzwischenräume regelmäßig zu säubern, sie nach Baden, Duschen, Waschen stets gründlich abzutrocknen.

 

5. Durch Waschlappen und Handtücher können Pilze und Bakterien auf andere Körperteile übertragen werden. Deshalb diese möglichst nach jedem Fußbad wechseln!

 

6. Bekanntermaßen sind öffentliche Bäder, Duschen und Saunen besondere Infektionsherde, darum sollte man an diesen Orten unbedingt Badeschuhe tragen.

 

7. Schuhe aus nicht atmungsaktivem Material verhindern die Abgabe von Feuchtigkeit. Darum tragen Sie Schuhe oder Sandalen, welche Luft an Ihre Füße lassen und Ihre Zehen nicht einengen – oder zusätzlich eine spezielle Einlegesohle mit Massage- und Luftpolstereffekt.

 

8. Synthetikstrümpfe sind wenig Luftdurchlässig, saugen keine Flüssigkeit auf und unterstützen naturgemäß die Schweißbildung. Hier fühlt sich der Fußpilz wohl. DESHALB: tragen Sie grundsätzlich Strümpfe aus Naturfasern wie Baum- oder Schafwolle und gönnen Sie Ihren Füßen ab und zu Urlaub einiger Minuten der Bewegung an frischer Luft.

 

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