| Bürsten, Bürsten, Bürsten - Variationen im Selbstverwöhnen |
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Wirksamer noch als die Handmassage ist eine Massage mit der Bürste. Durch den Massagereiz werden hochaktive chemische Stoffe freigesetzt, die auf das ganze Nervensystem wirken. Es wird also nicht nur die massierte Stelle beeinflusst, sondern der gesamte Körper. Nach der Massage fühlen Sie sich wohl und angenehm erfrischt.
Verspüren Sie nicht direkt Lust, sich zu bewegen? Deshalb wird die Bürstenmassage morgens durchgeführt. Am Abend ließe sich wegen der aktivierenden Wirkung vielleicht nur mühsam geruhsamer Schlaf finden. Der Massagereiz lässt sich unterschiedlich dosieren. Durch Naturborsten wird ein etwas schwächerer Reiz bewirkt. Bei Nylonbürsten ist der Reizeffekt natürlich stärker. Eine mittlere Wirkung wird beim Massieren mit Gummibürste, Luffaschwamm oder Hanfhandschuh erzielt. Probieren sie doch bitte selbst aus, welche Reizwirkung Ihnen am meisten zusagt.
Die Bürstenmassage bitte im Sitzen durchführen. Fußsohlen und Fußrücken werden in Richtung Herz gebürstet. Die Fußknöchel in sanften Kreisen umfahren und anschließend die Unterschenkel Richtung Herz massieren. Vorsicht bei Krampfadern – fragen Sie Ihren Arzt!
Bürsten Sie rhythmisch und zügig, aber niemals so stark, das Sie es als unangenehm empfinden. Jedoch nicht länger als fünf Minuten.
Außer dem beschriebenen Trockenbürsten können wir auch das Nassbürsten zu unserer Füße Wohlbefinden betreiben. Letzteres bringt besonders schnelle Hilfe bei brennenden oder überanstrengten Füßen. Entweder die Bürste immer wieder mit heißem Wasser befeuchten oder zweihändig arbeiten: Eine Hand bebraust den Fuß, die andere massiert. Das Bürsten ist ansonsten genau wie beim Trockenbürsten durchzuführen. Abschließend den Fuß kurz kalt abduschen und trockenfrottieren.
Wenn man dann noch mit Kräuteröl oder Kräuterbalsam einreibt, kann dadurch die Massagewirkung erheblich verstärkt werden. |